Schulhund Josef an unserer Schule

Die meisten Schüler und Lehrer werden Josef schon kennengelernt haben. Seit einiger Zeit kommt der Hund regelmäßig in die Schule und nimmt am Unterricht teil.

Josef ist fast zwei Jahre alt, ein  kurzhaariger, brauner Labrador-Irish Setter Mischlings- Rüde.  Er verfügt über viele Eigenschaften, die Grundvoraussetzung für einen Schulhund sind, wie z. B. friedlich, freundlich, ruhig, ausgeglichen und besonders kinderlieb. Er ist weder bellfreudig noch geräuschempfindlich und erträgt einen hohen Stresspegel, ohne aggressiv zu werden. Josef wird auch regelmäßig tierärztlich überprüft und geimpft.

Frau Lewerenz hat sich für dieses besondere Projekt eingesetzt und ist als Hundebesitzerin für den Einsatz von Josef im Unterricht verantwortlich.

Der Schulhund ermöglicht eine besondere Form des Lernens. Unter anderem fördert er das Selbstbewusstsein, die Rücksichtnahme, eine angemessene Form der Kontaktaufnahme und das Wohlbefinden der Kinder. Auch den Bereich der Sorgfalt und Ordnung beeinflusst ein Hund positiv.

Ein Schulhund kann den Unterricht durch verschiedene Eigenschaften bereichern:
• Er schafft ein besseres Lernklima.
• Er motiviert die Kinder.
• Er entspannt die Klasse allein durch seine Anwesenheit.
• Er stärkt das Selbstbewusstsein und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder.

Da der regelmäßige Einsatz für einen Schulhund auch sehr anstrengend ist, nimmt Josef zunächst nur an zwei bis drei Tagen in der Woche am Unterricht r teil. Er wird in dieser Zeit seinen festen, ruhigen Platz im Klassenzimmer haben. Auf dem Schulhof und in den Fluren läuft Josef an der Leine, im Klassenzimmer kann er sich auch unter Aufsicht der Hundebesitzerin frei bewegen. Die Regeln für den Umgang mit dem Schulhund wurden mit den Schülern besprochen.

Die Anwesenheit von Josef im Klassenzimmer zeigt eine sehr positive Wirkung. „Ich spüre ganz deutlich, wie sich die Schüler anstrengen und besonders ruhig sind, wenn der Hund da ist“, bemerkte Frau Lewerenz nach den ersten Stunden. Josi, eine Schülerin der 10.Klasse meinte sogar: „Wenn Josef nicht da ist, kann ich nicht so gut arbeiten.“ Und Raya ergänzt: "Mit Josef ist es viel entspannter."

S. Klingbiel, i.A. D. Lewerenz

 


Zuletzt aktualisiert am Samstag, 01. Februar 2020 12:31
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