Im Frühling

Ich traf dich jüngst auf sonn'gem Wege,
Am schönsten, klarsten Maientag,
Und mir erschien, daß auf dem Stege
Der ganze Frühlingsodem lag,
Es war ein Duften und ein Zittern,
Ein Wogen, Weben und ein Blüh'n,
Als stünd' nach labenden Gewittern
In frischer Pracht des Waldes Grün.
Und mit geheimnisvollen Banden
Verknüpfte Liebe rings die Welt;
Was Wunder, wenn auch wir uns fanden,
Vom Mai berauscht - vom Lenz erhellt!

Freiin Hermance Potier

 

Lenny, Schülerredaktion


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 09. Mai 2018 11:56
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